Meine beiden aktuellen Motorräder
LC8 KTM 990 Adventure, Baujahr 2006
Die KTM 990 Adventure ist seit 2006 mein Allround Straßen Motorrad. Mit ihr geht fast alles. Der Motor ist sehr drehfreudig und macht die Adventure zum Wolf im Schafspelz, die Handlichkeit und Agilität die sie an den Tag legt , sieht man ihr nicht unbedingt an. Darüber hinaus ist sie super bequem und damit auch für lange Tagesetappen bestens geeignet. Wem es mit ihr auf der Straße zu langweilig wird kann auch ohne Probleme ins Gelände mit ihr, das Fahrwerk ist dafür gebaut. Ich muss mir das allerdings nicht antun mit 230 kg und 98 PS durchs Gelände zu pflügen, dafür nehme ich dann doch lieber die EXC.

Inzwischen habe ich die 56.000 km Marke erreicht. Größere Probleme hatte ich bislang nicht, abgesehen von der Hinterradbremse die immer mal wieder an Wirkung verloren hat.
Dies Problem ist trotz des KTM Bremsen Updates immer wieder aufgetreten.
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LC8_Gepäck Fahren auf Reisen mit Gepäck
Die serienmäßige Gepäckbrücke habe ich gegen eine größere von Touratech getauscht. Anstatt Koffern habe ich wasserdichte Ortlieb Motorradpacktaschen, damit diese nicht am heißen Auspuff zerschmelzen hat mir ein Bekannter Abstandshalter gefertigt. Im Touratech Tankrucksack habe ich meine Fotoausrüstung verstaut. So komme ich immer schnell ran, wenn es nötig ist.

Sprit- und Ölverbrauch
Mein Verbrauch liegt in der Regel zwischen 5,8 bis 6,3 Liter, bei Bummeltempo wie in der Schweiz oder Norwegen habe ich auch schon nur 5,0 Liter gebraucht. Wenn ich beim zügigen Kurvenrausch weniger schalte sondern auch den oberen Drehzahlbereich nutze bin auch schon über 7,0 Liter gekommen. Der Ölverbrauch ist recht gering, geschätzt 0,1 Liter auf 1.000 km.

TrailAttack Reifen
Zuerst fuhr ich drei Sätzen Pirelli MT90 die ca. 7.500 km hielten. Am Pirelli hat mich immer der unruhige Vorderreifen gestört. Dann folgte ein Satz Bridgestone BW501/BT021R den ich ca. 8.000 km drauf hatte. Anschließend wechselte ich auf den Conti Trail Attack, der erste Satz hielt ca. 8.500 km. Der zweite Satz nähert sich nun langsam seinem Ende nach bislang 9.500 km! Zugegeben war der Norwegen Urlaub, glaube ich, recht verschleißarm. Der Conti Trail Attack bietet dazu noch einen guten Grip und läuft wie der Bridgestone deutlich ruhiger als der Pirelli MT90. Aktuell habe ich den zugelassenen Pirelli Scorpion Trail im Einsatz. Beim Fahren merke ich eigentlich keinen Unterschied zum Conti Trail Attack, der Verschleiß scheint aber etwas höher zu sein, ich tippe mal auf 7. - 7.500 km Laufleistung. Da es von Continental leider keine Freigabe für die ABS Adventure gibt, ist der Pirelli wenigstens eine legale Alternative.

 

Cockpit

Heizgriffe
In Norwegen und Schottland habe ich meine nachgerüsteten Heizgriffe lieben gelernt. Durch eine stufenlose Regelung von Alpentourer.de lassen sie sich prima regulieren.

Kette
Inzwischen habe ich den dritten Kettensatz drauf. Den Ersten wechselte ich nach 23.000 km, um nicht beim anschließenden Alpenurlaub den Kettensatz wechseln zu müssen. Im Nachhinein hätte ich ihn damals nicht so früh wechseln müssen. Auch den Zweiten wechselte ich vorsichtshalber wegen des bevorstehenden Urlaubs nach 28.000 km. Aber dieser hätte wohl auch noch ein paar tausend Kilometer gemacht. Ich wollte aber nicht auf Korsika den Kettensatz wechseln müssen, wenn ich mich geirrt hätte.

Cockpit

Was gab es an notwendigen Reparaturen
Auch nach dem obligatorischen Bremsen Update hatte ich immer wieder mit dem Ausfall der Hinterradbremse zu kämpfen. Auch in Schottland verabschiedete sich die Bremse wieder fast komplett, ich bremste dann wieder nur vorne und das konnten die Bremsscheiben vorne scheinbar nicht ab. Ich bin dann noch etliche Kilometer damit gefahren aber nach 46.500 km war dann ein Satz neuer Bremsscheiben vorne und ein neuer Dichtsatz hinten fällig. Seit dem funktioniert bislang auch die Bremse hinten wieder einwandfrei.

LC8 Wünsche für die nächste Adventure
Weniger Wartungsaufwand und somit geringere Inspektionskosten wären mein Nr. 1 Wunsch. Das eine große Inspektion einen ganzen Tag dauert ist schon heftig und vor allem heftig teuer. Auch wenn ich nicht einen sehr hohen Verbrauch habe, wäre noch weniger schön. Und wenn man schon 22 Liter Sprit durch die Gegend fährt, würde ich den Tank auch gerne bis auf den letzten Tropfen leer saugen können. Die letzten 2 Liter saugt die Benzinpumpe nämlich leider nicht mehr an, wenn man die Karre dann auf die linke Seite kippt läuft noch etwas Sprit zur Benzinpumpe rüber und man kann noch etwas weiterfahren. Die Auswahl an Reifen könnte gerne noch etwas größer sein. Dann noch eine große Gepäckbrücke ab Werk, sowie eine leisere Verkleidungsscheibe
und serienmäßige, stufenlos regulierbare, Heizgriffe. Dann brauchen so faule Menschen wie ich nur noch losfahren und gar nichts mehr basteln.
EXC KTM 450 EXC, Baujahr 2005
Die 2005er KTM 450 EXC ist meine reine Gelände Enduro. Mit 8 Liter Tank ca. 122 kg schwer mit dem 13 Liter Tank ca. 128 kg schwer. Ideal im schwerem Gelände, die EXC bringt nur mich an meine Grenzen nicht ich sie. Gerne hätte ich aber noch etwas weniger Gewicht, eine EXC-F 250 oder die EXC-F 350 wären da vielleicht eine Alternative. Mit einem 2-Takter kann ich mich nicht richtig anfreuden, allerdings bin bisher nur zwei 300er EXC gefahren. Nach der Enduromania 2007 habe ich die EXC mit dem 2006er Dekor und schwarzen Startnummerfeldern aufgefrischt.
EXC05 Mit der EXC bin ich bisher die Enduromania 2005 bis 2010 gefahren, viel leichter als mit meiner vorherigen KTM 640 LC4. Der Haken an der EXC ist nur das die Wartungsintervalle mit 500 - 1.000 km sehr kurz sind. Wobei man bei reinem Geländefahren auch nicht so wahnsinnig viele Kilometer zusammen bekommt. Wer allerdings Rennen fährt sollte sich bei der Wartung nach dem Stundenzähler richten. Leistung hat die EXC mit ca. 48 PS genügend, in Verbindung mit der kurzen Übersetzung geht sie ziemlich heftig zur Sache, wenn man viel Gas gibt, zum Glück kann man aber auch schön im Drehzahlkeller rumtuckern.
Auf dem Foto links ist das originale 2005er Design zu sehen.