Portugal 2026
Der lange Weg nach Portugal führte uns im April mit unserem Camper zuerst an die französische Atlantikküste, dann durch das Baskenland entlang der nordspanischen Atlantikküste und am Picos de Europa Nationalpark vorbei in Richtung Portugal.

 

Nordspanien
Die ersten zwei Fahrtage gingen ziemlich straight an die französische Atlantikküste. Zuerst machten wir einen Stopp an der Dune du Pilat. Die Nacht verbrachten wir auf einem Stellplatz in Biscarosse, im Wald direkt am Strand. Nach einer Nacht in Capbreton ging es weiter bis nach San Sebastian im Baskenland. Wir wollten dann eigentlich 2 oder 3 Nächte in der Nähe des Picos de Europa Nationalpark an der nordspanischen Küste verbringen. Leider war die Wettervorhersage für die Tage extrem verregnet. Nach einer Pause am Strand sind wir dann, bei noch schönem Wetter, die N-621 entlang des N.P. gefahren. Die Nacht verbrachten wir am Stausee de Riano. Am nächsten Tag zog es uns in Richtung Sonne und wir machten einen Abstecher nach Braganca in Portugal. Anschließend ging es erstmal wieder zurück nach Spanien und am nächsten Tag an die Atlantikküste im Norden Portugals.
Picos de Europa
In Vila Cha gingen wir für 2 Nächte auf einen Campingplatz. Der erste Ruhetag nach der langen Anreise. In Praia de Vagueira fanden wir einen schönen Stellplatz direkt hinter den Dünen am Atlantik. Nach einer weiteren Zwischenübernachtung erreichten wir Lourinha, etwas 1h nördlich von Lissabon. Unser Sohn ist dort für eine Woche ins DropIn Skatecamp gegangen und wir hatten uns für die Zeit in eins der Beach Apartements eingemietet. Die Gegend erkundeten wir auf Tagesausflügen die uns nach Peniche, Nazare, Obidos und an einem Regentag nach Lissabon führten.
Meine Frau und mein Sohn sind nach Ende des Skatecamp nach Deutschland zurückgeflogen. Da ich mit dem Camper 2 Tage länger benötigte bin ich entsrechend früher auf den Weg zurück gestartet.
Portugal
Auf leeren Autobahnen ging es zunächst durch Portugal, dann quer durch Spanien. Die erste Nacht der Rückfahrt verbrachte ich auf einem Stellplatz im nördlichen Spanien. Wieder in Südfrankreich machte ich noch einmal einen kurzen Abstecher ans Meer, bevor es weiter in Richtung Norden ging. Auf dem Hinweg sind wir über Paris gefahren, auf dem Rückweg habe ich lieber einen großen Bogen um das Pariser Verkehrschaos gemacht. Die letzte Nacht blieb ich auf einem Stellplatz nicht weit von Orleans. Der letzte Fahrtag ging dann noch durch Belgien und die Niederlande bevor ich wieder in Deutschland war. Ich kam fast zeitglich wie meine Frau und Sohn in Bremen an und holte die beiden direkt am Bremer Flughafen ab. So beendeten wir nach rund 5.800 km die Reise gemeinsam in unserem Camper.

 

Nugget
Als Fazit zu der Tour würde ich sagen, dass der April ein Monat zu früh für die Reise war. Es waren nur wenige Campingplätze, besonders in Frankreich, geöffnet. Die Stellplätze sind natürlich günstiger aber da wir nur eine Nottoilette im Nugget haben ist ein Campingplatz von den Sanitäranlage her schon schöner.
Auch waren die Temperaturen teilweise nur bei 13 Grad oder es wehte ein kalter Wind, wie häufig in Portugal am Meer.
Ich möchte unbedingt noch einmal zurück an die nordspanische Küste und auch ein paar Tage im Picos de Europa Nationalpark verbringen. Das kommt auf die To do Liste für spätere Reisen.